Eine im Jahr 2024 veröffentlichte Studie im Moli-sani-Studien-Datensatz untersuchte den Zusammenhang zwischen Olivenölkonsum und Krebssterblichkeit bei italienischen Erwachsenen. Die Analyse, die 22.895 Teilnehmer über 12 Jahre verfolgte, ergab, dass der Verzehr von mehr als 3 Esslöffeln Olivenöl täglich (1 Esslöffel = 10 g) mit einem 28 % geringeren Risiko für Krebssterblichkeit verbunden war, verglichen mit denen, die weniger als 1,5 Esslöffel pro Tag zu sich nahmen.
Ergebnisse:
Dosis-Wirkungs-Zusammenhang:
Ein höherer Olivenölkonsum korrelierte mit einer progressiv geringeren Krebssterblichkeit, wobei jede zusätzliche Steigerung um 1 Esslöffel mit einer signifikanten Risikoreduktion verbunden war. Ein Schwelleneffekt wurde bei mehr als 3 Esslöffeln pro Tag beobachtet.
Biologische Mechanismen:
Die Studie identifizierte eine teilweise Vermittlung der Vorteile von Olivenöl durch die Reduktion von systolischem Blutdruck, diastolischem Blutdruck und Ruheherzfrequenz. Diese Faktoren erklärten 14,5 % bzw. 8,1 % des Zusammenhangs mit der Gesamtsterblichkeit und der Krebssterblichkeit.
Bioaktive Zusammensetzung:
Die Wirkung von Olivenöl wird auf seinen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren (z. B. Ölsäure) und Phytochemikalien wie Hydroxytyrosol (reichlich im Fruchtöl enthalten) zurückgeführt, die entzündungshemmende, antioxidative und antithrombotische Eigenschaften aufweisen.
Es ist erwähnenswert, dass die Beobachtungsnatur der Studie keine kausale Beziehung zwischen Olivenölkonsum und reduzierter Gesamtsterblichkeit herstellen kann.
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